Der Warchenne-Steinbruch wird seit dem Ende des 19. Jahrhunderts abgebaut.
Zu Beginn wurden die Steine für den Bau der Eisenbahnstrecke zwischen Malmedy und Monschau verwendet.
Dort werden Sandstein- und Quarzitfelsen aus
der Primärzeit, genauer gesagt des frühen Gedinnien (+/- 420 Millionen
Jahre) abgebaut.
Im Jahr 1953 kauften Jean BODARWE und sein Sohn Herman den Steinbruch und nahmen den Abbau wieder auf.
Der zunächst handwerklich arbeitende Betrieb wurde im Laufe der Zeit modernisiert.
1990 wurde die Ausrüstung des Steinbruchs vollständig erneuert und eine Waschanlage installiert.
Die Jahresproduktion liegt heute bei +/- 250.000 Tonnen. Sie dient
hauptsächlich für Straßenarbeiten und die Herstellung von Asphalt,
gebrauchsfertigem Beton, Bruchsteinen für Gebäude und Fertigteilen aus
Beton.